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1918 - Die Welt im Fieber

Spinney, Laura (978-3-446-25848-8)

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Julian Müller / Isarflimmern am 28.02.2018

Spinneys Werk trumpft mit einer schier unendlichen Dichte an exzellent recherchiertem Material auf. Dank dem unerwarteten und frischen Ansatz, die Pandemie von 1918 nun unter demographischen, sozial-ökonomischen, kulturellen, geopolitischen u.a. Aspekten zu betrachten, öffnen sich dem Leser ganz neue Horizonte.

Das Buch enthält viele interessante, oft wenig bekannte, historische Tatsachen und wirft ein neues Licht auf die gesamte Geschichte des 20. Jahrhunderts. Aber nicht nur. Es weist auch in die Zukunft, es bietet Ansatzpunkte, um einer solchen globalen Katastrophe angemessen entgegentreten zu können.


Bärenstark

Heine, Helme (978-3-446-25866-2)


Herr Zupan / BelAmi Testbuchhandlung am 31.01.2018

Unbedingt lesen


Bora

Cerha, Ruth (978-3-627-00215-2)

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Katja Weber / buchladen ebertundweber GbR am 23.06.2015

ein traumschön geschriebener liebesroman! leider viel zu kurz...


Das Fundament der Ewigkeit

Follett, Ken (978-3-404-17770-7)


Herr Peplau / Buchhandlung Inge Peplau e.K. am 20.03.2019

Vlg


Das Mädchen mit dem Fingerhut

Köhlmeier, Michael (978-3-446-25055-0)

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Herr Schulze / Bücher Mobil am 20.02.2016

Ein wunderbares Buch - trotz (hochaktueller) harter Thematik - eine kleine Kostbarkeit! Ich hoffe, ich kann es vielen meiner Kunden ans Herz legen!!!

Katrin Eggert-Schulze


Das Mittwochszimmer

Seifert, Dagmar (978-3-7844-3392-9)

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Herr Schulze / Bücher Mobil am 20.02.2016

Ein wunderbares Buch (Frauenbuch...). Ich musste es in einem Rutsch lesen - und es beschäftigt mich sehr. Danke für das Leseex und danke an Dagmar Seifert!


Der Clan der Kinder

Saviano, Roberto (978-3-446-25821-1)

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Julian Müller / Isarflimmern am 17.02.2018

Jugendliche, im gruppenumtriebenen Wahn des Starkseins, im ausweglosen Ghetto von einer Ingruppe eigenen Verhaltensmustern zu Taten verführt. Oder gezwungen ? Existiert ein Ausweg aus diesem Sumpf, in dem Kinder Drogen und Gewalt als ihr natürliches Habitat betrachten ? Einer gewissen Romantik entbehrt das Ganze ja nicht. Reich, stark, gefürchtet zu sein. Ist es in der anderen, legitimierten Welt so viel anders ? Das durch und durch Korrupte der – nicht nur – italienischen Gesellschaft dient als Vorführmodell.

Saviano läßt uns mit einer fast väterlichen Sympathie und Sorge an den Ereignissen im neapolitanischen Milieu teilhaben. Er verurteilt die jungen Delinquenten, die bewußt Quälenden und ernst Tötenden jedoch nicht blind. Er versteht sie, und es schmerzt ihn um dieses Kanonenfutter eines Landes, das es einfacht nicht schafft, wenigstens eine Hoffnung auf Zukunft zu geben, eine Möglichkeit, es anders zu machen.


Der Diversant

Hesse, Andree (978-3-8270-1319-4)

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Julian Müller / Isarflimmern am 28.02.2018

Schlicht und distanziert, vermag diese in gemächlichem Tempo erzählte Lebensgeschichte doch so zu fesseln. Die einzelnen Dramen, die zunächst  aus Kindessicht betrachtet und lakonisch zu Papier gebracht werden, verflechten sich zu einem stummen Schrei, der in einen irrationalen, ja eigentlich als « dumm » zu bezeichnenden, dennoch aber nachvollziehbaren Protest mündet, eingebettet in all‘ das Grau des Deutschlands jenseits der Grenze. Aber nein, kein anklagend gespreizter Zeigefinger, keine allwissenden Weisheiten, weil von höherer Warte aus der Distanz kalt betrachtet – « nur » ein Leben, ergreifend und unter die Haut gehend, stellvertretend für viele.

Dem Protagonisten, einem Dorfjungen, dem infolge von Schicksalsschlägen – Trennung der Eltern, Misshandlung durch den Stiefvater, welcher ihn am Besuch der Schule hindert, Schwerstarbeit – wird immer wieder die Initiative aus den Händen gerissen. Er ergibt sich in den zwangsverwiesenen Weg. So ähnlich mag es vielen Menschen in der jungen Republik  ergangen sein. Ein hinterfragensmüdes Sich-Fügen. Durch die kleineren und größeren Höllenkreise geht der Weg des Ich-Erzählers, bis er auf einmal, ganz unerwartet für sich selbst, soweit ist, eine eigene Entscheidung zu treffen – nämlich in den Westen überzulaufen. Als er seinen Fehler erkennt und wiedergutzumachen versucht - ebenso unüberlegt, aus dem Bauch heraus - ist es bereits zu spät, denn er muss die schaurigen Konsequenzen seines Tuns tragen.


Der Mann, der nicht mitspielt

Weigold, Christof (978-3-462-05103-2)

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Julian Müller / Isarflimmern am 28.02.2018

Dieser erfrischende Private-Eye-Roman mit subtilem Humor, mitreißendem Tempo und authentischem Feeling schmiegt sich harmonisch in die von Tatsachen freigelassenen Zwischenräume der Geschichte.

Der nachvollziehbar menschliche und mit all’ seinen kleinen und größeren Makeln und Macken behaftete Protagonist und Ich-Erzähler läßt Impressionen aus bekannten Hollywoodfilmen der Schwarz-Weiß-Ära auferstehen und bietet eine Total-Immersion ins Jahr 1921, in dem der Privatdetektiv in die Mühlen und Skandale der Filmwelt gerät. Nolens volens ermittelt Hardy Engel in einem immer weiter um sich greifenden Fall, der die Branche bis ins Mark erschüttern und für Engel ein nicht erahntes Potential an Tragik bergen sollte.

Wie gut, dass nicht jedes Detail bis zum letzten Atemzug  ausgeschlachtet wird und so manches am Rande des Möglichen, noch zu Erratenden, verweilt. Der Leser wird nicht als Depp behandelt, und  die Bösewichte sind ebenso überzeugend wie die Guten. Wobei man, ehrlich gesagt, nicht immer sicher sein kann, ob die Guten auch wirklich gut sind.

Der Roman macht Lust auf mehr – zum Glück prangt schon auf dem sehr prägnant gestalteten Cover das  vielversprechende « Hardy Engels erster Fall ».


Der Turm der Welt

Monferat, Benjamin (978-3-8052-5093-1)

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Frau Christina Rauch / C. Rauchsche Buchhandlung am 21.06.2017

Lieblos, schematisch und - am schlimmsten - unplausibel und gestelzt. Das ist das Geschmacksurteil, was aber unerträglich ist : B.M. macht die Historie passend zur seiner Geschichte, statt seine Geschichte passend zur Historie zu erzählen. Das ist Pfusch und lohnt die Mühe nicht, sich noch weiter mit diesem Machwerk zu befassen. Auch der Verlag soll sich was schämen, derartiges Geklopse unters Volk bringen zu wollen.


Der Zopf

Colombani, Laetitia (978-3-10-397351-8)

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Herr Berger / Buchhandlung Katrin Berger e.K. am 21.02.2018

Ein wunderbarer, berührender, mut machender Roman über die Kraft der Hoffnung und den Lebenswillen dreier Frauen.


Frau Schweikert / Buchladen im Tal am 27.04.2018

Ein tolles Buch, das zum Nachdenken anregt, vorallem über die Zustände für Frauen in Indien.


Die Canterbury Schwestern

Wright, Kim (978-3-548-28786-7)

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Frau Landwehr / Pausenraum am 18.08.2016

Ein wirklich toller Roman einer unfreiwilligen Reise zu sich selbst.

Die Ich-Erzählerin hat mich anfangs mit ihrem selbstzufriedenen Fatalismus eher genervt, trotzdem habe ich weitergelesen und bin sehr froh darüber! Die einzelnen Charaktere sind schön ausgearbeitet, die Geschichten, die die Frauen sich während ihrer Wanderung ganz nach klassischem Pilgervorbild erzählen, entwickeln ein rundes Ganzes, die etwas schulmeisterliche Reiseleiterin stellt den Zusammenhang zu Chaucers Canterbury Tales her.

Zudem ist es ein Herbst-Buch richtig mit Nieselregen, Nebel und nassen Füssen!

Und -was ich besonders schätze- das Ende ist wohltuend, aber nicht aufgesetzt happy. Alles ist möglich!

Ich empfehle die Caterbury Schwestern den Lesern von Fredrik Bakman (Ove, Oma, Britt-Marie) und Susann Rehlein (die erstaunliche Wirkung von Glück - unbedingt lesen!!!!)


Die Frau mit dem roten Schal

Bussi, Michel (978-3-352-00676-0)

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Frau Kindler / Bücherwelten Wismar am 17.07.2015

Sehr spannende Handlung ohne ein direkter Krimi zu sein.

Mindestens so gut wie" Das Mädchen mit den blauen Augen "


Die geheime Macht der Düfte

Müller-Grünow, Robert / Köhne, Olaf / Käfferlein, Peter (978-3-8419-0601-4)

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Julian Müller / Isarflimmern am 24.04.2018

Exzellent recherchiert, fachmännisch präsentiert.

Wenn ich heute hoch erhobenen Hauptes durch das Leben gehe, mit achtsam geblähten Nüstern und so viel lebensbewußter als früher, so habe ich es diesem Buch zu verdanken. Es ist ein Plädoyer, nein, eine Liebeserklärung an unser Riechorgan.

Auf eine spannende und informative Weise weiht es uns in die Welt des Riechens ein, teilt erstaunliche und bisweilen auch erschreckende Erkenntnisse mit uns, erzählt historisch Kurioses und lüftet Branchengeheimnisse. Ein absoluter Nose-Opener!


Die Kinder

Dorn, Wulf (978-3-453-27094-7)


Frau Kerstin Ullrich / Vogtländische Buchhandlung Reichenbach am 10.07.2017

Lese ich gerade, fängt schon sehr spannend an


Die unbekannte Terroristin

Flanagan, Richard (978-3-492-05710-3)


Frau Balz / Buchhandlung Stoll, Inh. Bettina Balz am 12.10.2016

gut


Heilen mit der Kraft der Natur

Michalsen, Andreas (978-3-458-17698-5)


Frau Muster / Tester am 27.07.2017

finde ich nicht


Ich bin hier bloß das Schaf

Stohner, Friedbert (978-3-446-25879-2)


Herr Zupan / BelAmi Testbuchhandlung am 31.01.2018

gg


Jessicas Traum

Binkert, Dörthe (978-3-423-26109-8)


Frau Christina Rauch / C. Rauchsche Buchhandlung am 21.06.2017

Dieses Buch ist leider einfach nur dröge und deprimierend. Eigentlich wäre das Thema - weibliche Abhängigkeit aufgrund mangelnden Selbstwertgefühles - von trauriger Aktualität, aber es mißlingt der Autorin aus diesem deprimierenden Co-Abhängikeits-Phlegma herauszukommen, das sie offenbar befallen hat. Nein, dieses Buch hätte es so leider nicht gebraucht.


Kleine große Schritte

Picoult, Jodi (978-3-570-10237-4)

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Herr Berger / Buchhandlung Katrin Berger e.K. am 10.07.2017

Picoult gelingt es in diesem Buch den Leser zum Nachdenken zu bringen, sie stellt ganz klar die Frage; wo fängt Rassismus an. Wieviel Rassismus und Vorurteile stecken unbewusst in jedem Gedanken und jeder Handlung. Kaum jemand wird nach diesem Buch von sich behaupten, vorurteilsfrei zu sein.


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